2026.01.12
Branchennachrichten
Ja, und es ist ein „Profi“ in diesem Job!
Rillenkugellager sind in erster Linie für die Bewältigung radialer Belastungen konzipiert und am besten geeignet (d. h. Kräfte senkrecht zur Welle, wie z. B. die Kraft eines schweren Gegenstands, der auf die Welle drückt).
Das Design von Rillenkugellagern ist sehr raffiniert. Der Innen- und der Außenring haben jeweils eine kreisförmige Laufbahn, die einer „tiefen Rille“ ähnelt, und die Stahlkugeln sind darin eingebettet. Bei seitlichem Druck auf die Welle werden die Stahlkugeln fest in der Mitte der beiden Laufbahnen gehalten, was zu einer sehr gleichmäßigen Kraftverteilung führt.
Unter allen Lagern, die Radialkräfte aufnehmen können, sind Rillenkugellager die benutzerfreundlichsten.
Geringe Reibung: Da die Stahlkugeln und -bahnen punktuell Kontakt haben, ist der Rotationswiderstand äußerst gering.
Überhitzt nicht: Selbst bei hohen Geschwindigkeiten erzeugt es keine große Hitze und ist daher ideal für Maschinen, die lange Zeiträume mit hoher Drehzahl erfordern.
Da die Krümmung der Laufbahnen perfekt zu den Stahlkugeln passt, bewegen sich die Stahlkugeln nicht, wenn eine Radialkraft ausgeübt wird. Diese Stabilität ermöglicht den Einsatz in einem breiten Anwendungsspektrum, vom Haushaltsstaubsauger bis zum Fabrik-Elektromotor.
Obwohl seine Hauptaufgabe darin besteht, radialen Kräften standzuhalten, kann es aufgrund der Tiefe der „tiefen Nut“ auch eine gewisse axiale Kraft aufnehmen (Kraft, die die Welle von einer Seite zur anderen drückt). Diese Fähigkeit, sowohl radiale als auch axiale Belastungen zu bewältigen, macht es heute zum am häufigsten verwendeten Lager der Welt.