2026.01.05
Branchennachrichten
In der Welt der Lager gibt es kein absolutes „Was ist besser“, sondern nur „Was ist besser geeignet“. Rillenkugellager Und Wälzlager sind wie Laufschuhe und Wanderschuhe – jedes hat seine eigenen Stärken.
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Rillenkugellager: Die Stahlkugeln im Inneren haben „Punktkontakt“, d. h. die Kugel und die Laufbahn berühren sich nur an einem einzigen Punkt. Daher sind sie für leichte Belastungen geeignet; Wenn Sie zu viel Druck ausüben, kann es an dieser Stelle zu Verformungen kommen.
Rollenlager: Die Rollen im Inneren sind zylindrisch oder konisch, wodurch eine „Linienberührung“ entsteht. Das ist so, als würde man mit der Handfläche auf einen Tisch drücken statt mit dem Finger – ersteres ist stärker. Sie sind sehr robust und halten enormem Gewicht und Stößen stand.
Rillenkugellager: Sie zeichnen sich durch eine äußerst geringe Reibung aus. Aufgrund der kleinen Kontaktfläche ist der Rotationswiderstand sehr gering und es entsteht weniger Wärme. Wenn Sie eine Maschine benötigen, die Tausende oder sogar Zehntausende Umdrehungen pro Minute ausführen kann (z. B. eine Handbohrmaschine oder ein Staubsaugermotor), sind sie die erste Wahl.
Rollenlager: Aufgrund der größeren Kontaktfläche ist die Reibung naturgemäß höher. Obwohl sie sehr stabil sind, können sie leicht überhitzen, wenn sie unkontrolliert mit hoher Geschwindigkeit rotieren. Daher eignen sie sich eher für mittlere bis niedrige Geschwindigkeiten und Anwendungen, bei denen Stabilität im Vordergrund steht.
Rillenkugellager: Sie sind „Alleskönner“. Sie nehmen hauptsächlich vertikalen Druck (radiale Belastung) auf, können aber aufgrund der tiefen Laufbahn auch einer gewissen seitlichen Kraft (axiale Belastung) standhalten.
Rollenlager: Sie sind in der Regel spezialisierter. Zylinderrollenlager nehmen beispielsweise nur vertikale Lasten auf; Wenn Sie sie seitlich schieben, könnten sie auseinanderfallen. Allerdings können Sondertypen wie Kegelrollenlager große Kräfte in beide Richtungen gleichzeitig aufnehmen.
Rillenkugellager: Sie sind recht „nachsichtig“. Wenn die Welle leicht falsch ausgerichtet ist, können sie sich immer noch drehen, ohne sofort auszufallen. Rollenlager: Sehr „pingelig“. Aufgrund der Linienberührung ist bei der Montage eine äußerst präzise Ausrichtung erforderlich. Wenn die Welle falsch ausgerichtet ist, konzentriert sich die Kraft auf eine Ecke der Walze, was zu einer schnellen Beschädigung führt.
Rillenkugellager: werden in großen Mengen hergestellt und haben einen einfachen Aufbau, was sie kostengünstig und einfach in der Anschaffung macht. Sie sind der König der Wirtschaftlichkeit.
Rollenlager: haben einen komplexeren Herstellungsprozess und sind in der Regel teurer als Kugellager. Sie werden hauptsächlich in schweren Geräten oder Industriefahrgestellen eingesetzt.
| Anforderung/Szenario | Empfohlener Typ |
| Kleine Haushaltsgeräte und Hochgeschwindigkeitsmotoren | Rillenkugellager |
| LKW-Hubs, große Kräne und Schwerlastförderer | Rollenlager |
| Situationen, die einen geringen Geräuschpegel und eine einfache Installation erfordern | Rillenkugellager |
| Umgebungen mit starken Vibrationen und extremen Belastungen | Rollenlager |
| Leichte bis mittlere Lasten, die eine hohe Präzision erfordern | Rillenkugellager |